Impotenzabklärung und Impotenzbehandlung

Die Impotenz beim Mann kann durch eine Vielzahl von Erkrankungen hervorgerufen werden. Neben Durchblutungsstörungen und einer länger bestehenden Zuckererkrankung können Nervenerkrankungen oder ausgeprägte Wirbelsäulenveränderungen zu einer fehlenden oder stark verkürzten Erektion führen. Auch Verhärtungen im Penis, die schmerzhaft sein können, können eine Ursache der Impotenz darstellen. Bei dem erstmaligen Bemerken einer Verhärtung sollte sehr schnell die Untersuchung durch einen Urologen erfolgen. Um ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern, sollte frühzeitig mit der Behandlung begonnen werden.

Ein längeres Gespräch über den Beginn der Erkrankung und deren Auswirkungen steht am Anfang der Abklärung. Eine körperliche und eine apparative Untersuchung (Ultraschall und Durchblutungsmessung) ergänzen den Befund.

Die Therapie sollte gestuft erfolgen ohne das eigentliche Problem aus dem Auge zu lassen.

Neben dem sehr bekannten Medikament Viagra sind mittlerweile mehrere Präparate ähnlicher Wirkung auf dem Markt. Eine Anwendung darf nur nach Abwägung aller medizinischen Risikofaktoren erfolgen.

Auch kann ein Medikament über einen kleinen Schwamm in der Harnröhre eine Erektion hervorrufen.

Die direkte Gabe einer erektionsauslösenden Substanz in den Penisschwellkörper kann entweder zur diagnostischen Abklärung oder aber auch zur Therapie der Erektionsschwäche eingesetzt werden.

All diese Verfahren dürfen nur nach sorgfältiger Abwägung angewendet werden. Welches Verfahren oder welche Substanz für die individuellen Probleme des Patienten am besten geeignet sind, sollte gemeinsam, gegebenenfalls nach verschiedenen Testphasen, mit dem Arzt entschieden werden.

Sind alle Therapieverfahren ohne jeglichen Erfolg, kann eine Penisschwellkörperprothese eingesetzt werden.